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Was ist Heilerde?

Heilerde wird aus eiszeitlichen Lössablagerungen gewonnen. Diese Ablagerungen werden zu Pulver verarbeitet – die Ausgangsform des Naturproduktes. Geschichtlich betrachtet kam dieses natürliche Heilmittel bereits im Mittelalter zum Einsatz. Dort noch unter dem Begriff „Bolus armenicus“ – oder auch „Armenische Tonerde“ bekannt, nutzte man diese Form der Heilerde bereits als medizinisches Arzneimittel auf Naturbasis.

Aus was besteht Heilerde?

Grundsätzlich gibt es nicht das eine Produkt mit dem Namen Heilerde. Jede Erde unterscheidet sich – je nach Abbaugebiet – in seiner Zusammensetzung. Im Wesentlichen enthält sie einen großen Anteil an natürlichen Silikaten die in der Erdkruste vorkommen – sowie zusätzlich je nach Gebiet, Lehm – , Ton- , Moorerden etc. Darüber hinaus lassen sich häufig noch andere Zusatzstoffe finden, wie z.B. Kalkspat, Feldspat, Dolomit oder diverse Spurenelemente. In vielen der Mineralien finden sich Kalzium, Eisen, Magnesium etc. wieder.

 

Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen findest du HIER

 

Wie wird Heilerde angewandt?

Je nach Anwendungsgebiet wird das gewonnene Pulver der Erde anschließend weiter verarbeitet. Hier wird zwischen äußerlicher und innerlicher Anwendung unterschieden.

 

Zur äußerlichen Behandlung wird das Pulver mit ein wenig Wasser vermischt um eine Art Paste oder Creme zu erzeugen. Diese wird im Anschluss äußerlich auf die Haut aufgetragen. Die Anwendungsart wird häufig bei Akne / Ausschlag oder auch bei Gelenkschmerzen genutzt. Die enthaltenen natürlichen Mineralien ziehen dabei in die Haut ein und beschleunigen dadurch den Heilungsprozess.

 

Für die innerliche Behandlung wird das Pulver vorher in Wasser aufgelöst und kann anschließend getrunken werden. Aber auch Kapseln oder Granulat sind Möglichkeiten der Einnahme. Innerliche Beschwerden werden damit auf natürliche Weise bekämpft, z.B. Verdauungs – und Magenprobleme. Die enthaltenen Stoffe der Heilerde binden Gift– und Bitterstoffe an sich und reinigen damit den Körper. Das gleiche Vorgehen kann man häufig im Tierreich beobachten – dort reinigen bestimmte Tiere ihren Magen und Verdauungstrakt ebenfalls mit Erde und Schlamm. Auch gegen Sodbrennen hilft Heilerde, da es hier die überschüssige Magensäure bindet und die Magenschleimhaut zusätzlich schützt.

 

Weitere Informationen zur Anwendung findest du HIER

 

Gibt es etwas zu beachten?

Grundsätzlich gibt es bei der Anwendung von Heilerde keine Nebenwirkungen. Allerdings gibt es ein paar Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte.

 

Bei der äußerlichen Behandlung kann es in sehr seltenen Fällen zu Allergien kommen, wenn man unbewusst auf bestimmte Inhaltsstoffe allergisch reagiert. In so einem Fall sollte man selbstverständlich von der weiteren Behandlung mit der jeweiligen Heilerde absehen.

 

Wer Medikamente einnimmt, sollte vor der innerlichen Anwendung mit einem Arzt sprechen. Da Heilerde teilweise bindend wirkt, können bestimmte Medikamentenwirkstoffe ebenfalls gebunden und damit neutralisiert werden.

 

Welche Hersteller gibt es und wo kann man Heilerde kaufen?

Bei diesem Naturheilmittel gibt es mittlerweile einige etablierte Hersteller. Dazu zählen z.B. Luvos oder auch Bullrich. Im Sortiment findet man alles, was das Herz begehrt – verschiedene Heilerden je nach Anwendungsgebiet und auch verschiedene Formen (Pulver, Kapseln, etc.).

 

Zu finden ist dieses Wundermittel in Apotheken, ausgewählten Fachmärkten, Bio- und Reformhäusern und natürlich ganz einfach im Internet, wo man sich die Produkte bequem nach Hause liefern lassen kann.